Meine drei Hunde

Drei Hunde waren nun schon länger Teil meines Lebens, hier eine kleine Übersicht, wie diese jeweils ins Haus und ins Herz kamen:

Kleinanzeigen Hund

Meinen ersten Hund, einen Mischling, hatte ich über eine Kleinanzeige aus einer echten gedruckten Zeitung, wie es diese eben in den 1990er Jahren noch gab. Ich hatte mir so einige Hundewelpen angesehen und mich schließlich für einen süßen, kleinen schwarzen Hund entschieden. Der später nicht mehr schwarz war 🙂 Desto mehr aus dem Welpen erst ein Junghund und später ein richtiger Hund wurde, um so weniger Schwarz hatte er irgendwann. Aber beim Hund geht es ja nicht um die Farbe. Es war ein Mischling aus Schäferhund und Dobermann. Immer sehr robust, dennoch starb er dann mit fast zehn Jahren nach einer Woche Kampf.

Geerbter Hund

Zu diesem Zeitpunkt gab es bei uns im Haus schon eine geerbte Hündin. Andere nehmen das Haus, wir bekamen den Hund. Immerhin war der schuldenfrei, wir hatten also eigentlich das bessere Los gezogen 🙂 Die Hündin war schon zehn Jahre alt und ich mochte sie, aber so geliebt wie den Hund davor und danach, die ja als Welpen zu uns kamen, hatte ich sie nicht. aber sie war eine tolle Hündin, die heftig betrauert wurde. Auch bei ihr war übrigens viel Schäferhund mit dabei. Ich stehe wohl eher auf große Hunde 🙂

Rassehund – ein Labrador Retriever zieht ein

Nachdem ich den größten Schock überwunden hatte, dass mein erster Hund gestorben war, meinte mein Mann, dass er nun den Hund aussuchen wolle. Nach geerbten Hund und Mischling von einem Schrottplatz zog nun ein echter Rassehund bei uns ein. Zunächst in Form eines süßen, kleinen Knäuls Labrador-Welpen. Der hat sich zwar nicht in allem an seine Rassebeschreibung bzw. den Labrador Rassestandard gehalten, aber insgesamt war er ein toller Hund gewesen. Leider hatte er HD, und obwohl wir für ihn Spezialfutter, Muschelextrakt und auch Lachsöl hatten, kam dann och die Zeit, in der er kaum noch laufen konnte. Und er eingeschläfert werden musste. Leider gehört der Abschied zum Hund haben dazu. Aber ich tröste mich immer damit, dass ich mich vielleicht nicht für einen Hund entscheiden würde, wenn dieser 30 oder mehr Jahre leben würde. Denn wenn ich 40 bin, dann bin ich vielleicht mit 70 noch fit genug für einen Hund. Aber was ist, wenn ich 50 bin, wenn ich einen Welpen ins Haus hole? Oder erst recht, wenn ich 60 sein sollte? Es ist ein schwacher Trost, aber ein wenig hilft es halt doch.

Eine Anektode habe ich auch noch, diesen Rassehund betreffend. Bei meinem Mischlingshund hatte sich mein Mann durchaus einmal aufgeregt, als ich ganz selbstverständlich sagte, dass ich für diesen auch nötigenfalls eine OP zahlen würde. Als er dann selbst einen Hund hatte, fand er gar nichts dabei, sehr teures Welpenfutter zu kaufen und natürlich hat er dann auch (wie auch für meinen Hund als er diesen dann besser kannte) alles getan und viel Geld ausgegeben. Ein Hund ist eben kein Haustier alleine, sondern auch ein Gefährte und Freund und da wollen wir natürlich, dass es diesem gut bis sehr gut geht. Womit wir beim Hundezubehör wären.

Für unsere Hunde – Hundezubehör und Co.

Alle drei Hunde hatten eins gemein: Für sie brauchte man Zeit und Geld. Sie spielten alle gerne mit Bällen, mussten auch mal mit Hundebürste oder Hundekamm bearbeitet werden. Und den gemeinen Hundefloh gab es ab und an als Extra dazu. Wobei hierbei Antizeckenmittel ganz gut auch gegen Flöhe halfen und wenn ein entsprechendes Spot On gegen Zecken verwendet wurde, wir wenigstens auch Ruhe vor Flöhen hatten. Ansonsten haben wir den einen oder anderen Euro zum Tierarzt und sehr viele Euro in die Tierhandlung getragen. Nur für Hundebetten haben wir lustigerweise nicht so viel Geld ausgegeben, denn unsere Hunde braucht kein Hundesofa (wenn hätte es auch ein Hundebett XXL sein müssen), sie durften ja auf unser Sofa mit drauf. Natürlich hatten sie aber Hundedecken, Fressnapf und Wasserschüsseln (wobei ich hier einfach Keramikauflaufformen genommen habe). Und im Winter natürlich Leuchthalsbänder für Hunde. Und für den Labrador hatten wir dann irgendwann auch mehrere Leuchtbälle im  Haus 🙂

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